21. Neumarkter Obstbörse vor dem Landratsamt bei strahlendem Sonnenschein

Die Äste der Obstbäume biegen sich unter der Last der reifen Früchte, die Besucher der Neumarkter Obstbörse durften sich heuer über ein besonders üppiges Angebot freuen. Zum nunmehr 21. Mal lud die Obstbörse  vor dem Landratsamt ein, die ganze Vielfalt der im Herbst reifenden Früchte zu entdecken. Knackige Äpfel, duftende Quitten, aromatische Birnen, süße Zwetschgen und frisch geerntete Walnüsse werden zum Verkauf angeboten, ergänzt wird das Angebot durch verarbeitete Produkte wie Obstbrände, Liköre, Marmeladen, Gelees, Saft und Honig. Am Samstag, 13. Oktober von 9.00 bis 14.00 Uhr verwandelte die Obstbörse den Vorplatz des Landratsamtes Neumarkt zum großen Umschlagplatz für Obst aus der Region. Veranstaltet wurde der traditionelle Herbstmarkt vom Landkreis Neumarkt i.d.OPf, dem Kreisverband für Gartenbau und Landespflege gemeinsam mit dem Landschaftspflegeverband Neumarkt i.d.OPf. e.V.

Ab 11 Uhr sorgte Eva Zitzelsberger, die als Referentin im HAUS AM HABSBERG regelmäßig Kochkurse veranstaltet, mit ihrer Kochwerkstatt bei der Obstbörse für einen reich gedeckten Mittagstisch: Die Besucher können sich leckere Juradistl-Lammbratwürste, einen deftigen  Juradistl-Weiderind-Eintopf oder einen vegetarischen Kartoffel-Gemüse-Eintopf schmecken lassen.  Ein verlockend reichhaltiges Kuchenbuffet und Kaffee bot auch heuer wieder der Obst- und Gartenbauverein Sindlbach an. Für einen stimmungsvollen musikalischen Rahmen spielte  die Oberpfälzer Blaskapelle „Die Stonsdorfer“ auf.

Wer gerne selbst eine Streuobstwiese in der freuen Landschaft anlegen will oder auf der Suche nach geeigneten Obstsorten für den eigenen Garten war, konnte sich am gemeinsamen Infostand des Landschaftspflegeverbands sowie des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege vor dem Landratsamt beraten lassen. Hier demonstrierte zudem der Gärtnertrupp des Landkreises mit einer kleinen Korbpresse die Gewinnung von Apfelsaft. Die Marktbesucher konnten natürlich auch dieses herrliche Naturprodukt probieren. Nach dem  großen Erfolg im vergangenen Jahr gab es auch diesmal wieder eine Samentauschbörse. Am Stand des Landschaftspflegeverbands und des Kreisverbands für Gartenbau und Landespflege stand eine Saatgutbox mit verschiedensten Sämereien bereit, die gegen mitgebrachtes Saatgut getauscht werden konnten. Wer selber Samen hatte, die er gerne tauschen wollte, konnte diese zur Börse mitbringen. 

Gans besonders erfreulich war, dass auch in diesem Jahr der bekannte Apfelsortenkenner Fritz Renner aus Triesdorf zur Bestimmung von Äpfeln zur Verfügung stand. Zur Seite stand in diesem Jahr wiederum Sortenkenner Horst Pölloth aus Burgthann. Die Pomologen waren  in den Räumlichkeiten der Zulassungsstelle zu finden.